Kölner Erwerbslosen-Anzeiger

Onlineausgabe

ARGE Köln-Porz – Denn sie wissen nicht, was sie tun

Gespeichert von KEA am 29. September 2008 - 20:13

Ein Ehepaar, sie seit fast einem Jahr Rentnerin, er im ALG-II-Bezug. Somit wird seit fast 1 Jahr ihre Rente, da verheiratet und deshalb Bedarfsgemeinschaft - „Sippenhaft“ - auf das ALG II ihres Mannes voll angerechnet. Alles das ist bei der ARGE Köln-Porz aktenkundig. Jetzt bekommt die hier Betroffene von einem Herrn Nxxxxxxxxx dieser ARGE ein Schreiben, dass sie im ALG-II-Bezug stünde und Einkommen nicht angegeben hätte. Dieses schändliche Treiben wäre durch einen Datenabgleich nach § 52 SGB II ruchbar geworden und dieses Einkommen, die Rente, wäre der ARGE Köln nicht bekannt. Es wird somit Sozialleistungsmissbrauch unterstellt.

Proteste bei JobProfil

Im Rahmen der offiziellen Feier „10 Jahre JobProfil“ am 19.9.2008 kam es zu Störungen u.a. durch kritische Erwerbslose aus dem Spektrum der KEAs und der Kampagne 'Zahltag!'. Das Buffet wurde zur „Kölner Tafel“ erklärt.
Um es vorweg zu nehmen: Ja, zu den Blockadeaktionen gegen den so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ des rechtsextremistischen Wählerbündnisses „Pro Köln“ sind die DemonstrantInnen im Anschluss auch noch gegangen, ... aber zuvor musste man die Feste feiern, wie sie halt fallen.

Kölner ARGE-Geschäftsführer getortet

Gespeichert von KEA am 11. September 2008 - 13:45

Auch innerhalb Deutschlands kann sich die Bundeswehr auf „vermintes“ Terrain begeben. Die Agentur für Arbeit bzw. ARGE in Köln scheint ein solches zu sein. Immer wieder kommt es zu Störaktionen gegen die Werbeveranstaltungen, wo Offiziere unter meist erwerbslosen jungen Erwachsenen hoffen, ihre rasant rückläufigen Zugänge an Zeitsoldaten ausgleichen zu können. Zuletzt musste am 18. Juni 2008 eine derartige Veranstaltung abgebrochen werden, da die Werbeoffiziere erst mit pinkfarbenen Mehl, dann mit Schmutzwasser empfangen wurden.

ARGE Kalk lenkt ein

Gespeichert von KEA am 22. August 2008 - 17:36

Einige KEAs statteten der ARGE Kalk am heutigen Freitag einen „Kontrollbesuch“ ab. Sie führten ein Schreiben an die ARGE mit, in dem sie sich für den Polizeieinsatz und der damit verbundenen öffentlichen Aufmerksamkeit für ihre Probleme am Vortag bedankten.
Selbstverständlich erfolgte die Abgabe nicht ohne Empfangsbestätigung.

Die ARGE-Geschäftsführung in Köln-Kalk kündigte nunmehr an, fortan im Wartebereich der Eingangszone alle 30 Minuten per Ausruf die Möglichkeit zur vereinfachten Abgabe von Unterlagen gegen Empfangsbestätigung zu ermöglichen.

Bürobesetzung in Kölner ARGE

Es ist bekannt, dass die Poststelle der ARGE Köln Kalk sich weigert, eine Eingangsbestätigung für persönlich abgegebene Unterlagen auszustellen. Alternativ bleibt den Betroffenen nur der Postkasten - wobei der jeweilige Sachbearbeiter dann dennoch behaupten kann, nichts empfangen zu haben - ein kostenpflichtiges Einschreiben oder aber zwei bis drei Stunden Wartezeit im Eingangsbereich. Strategie und Schikane, erwerbslose Menschen zu erniedrigen.

Warmwasserkosten in Köln

Gespeichert von hpf am 13. August 2008 - 15:41

Die KEAs e.V. (Kölner Erwerbslose in Aktion) hatte am 23.06.08 in einem Brief sowohl an Sozialdezernentin Marlis Bredehorst (Grüne), als auch an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln, Peter Welters und deren gemeinsamen Untergebenen Klaus Müller-Starmann (Geschäftsführer der ARGE Köln) gefordert sich an die Rechtssprechung des Bundessozialgerichtes zu halten.

Die KEAs e.V. fordert die ARGE auf, umgehend die Berechnungspraxis der Kosten der Unterkunft insbesondere die Abzüge bezüglich der Warmwasserkosten an die geltende Rechtssprechung anzupassen, für laufende Bewilligungszeiträume Änderungsbescheide zu erlassen und für zurück liegende vereinfachten Widerspruchsverfahren stattgeben.

Fahrtkosten sind auch in Köln-Kalk „erstattungsfähig“

Gespeichert von hpf am 12. August 2008 - 10:40

Bereits in der Mai-Ausgabe des Kölner Erwerbslosenanzeigers hatten wir einen Einleger (PDF-Dokument Seite 4) mit einem Bewilligungsbescheid der Kölner ARGE über Reisekostenerstattung unter 6 Euro, nämlich exakt für 4,40 Euro.
In der Juni-Ausgabe dann konnte (ebenfalls auf Seite 4) man lesen:
„Die ARGE erkennt nun endlich die schon lange bestehende Verpflichtung an, auch Fahrtkosten unter 6 Euro zu erstatten. In den meisten „Einladungen“ wird inzwischen auf die Formulierung „nicht unter 6 Euro“ verzichtet.“