Jobcenter Köln

RSS-IconBerichte über die Jobcenter Köln – ältere Berichte (vor dem 01.01.2011) sind unter ARGE Köln zu finden.

Kosten der Unterkunft

Ab 1. November 2016 gelten neue Richtlinien für die Kosten der Unterkunft in der Stadt Köln.
Das Jobcenter Köln erkennt als generell angemessene Größen/Kosten (Mietrichtwert) für die Nettokaltmiete (Grundmiete plus kalte Nebenkosten) an:

1 Person 50 qm/522 Euro
2 Personen 65 qm/633 Euro
3 Personen 80 qm/753 Euro
4 Personen 95 qm/879 Euro
5 Personen 110 qm/1.004 Euro
6 Personen 125 qm/1.130 Euro
7 Personen 140 qm/1.256 Euro
je weitere Person jeweils zuzüglich 15 qm/126 Euro

Hinzu kommen Heizungskosten und eventuell Warmwasserkosten.
An Heizkosten können bis zu 1,30 Euro pro qm als angemessen übernommen werden, an Warmwasserkosten bis zu 0,30 Euro pro qm, insofern Warmwasser außerhalb der Wohnung aufbereitet wird.

Nachwievor hat die Stadt Köln kein schlüssiges Konzept erstellt. Vielmehr hat sie ersatzweise die aktuellen Richtwerte aus der Wohngeldtabelle abgeleitet. Weiterhin gilt angesichts des knappen Wohnraums in Köln, auch höhere Unterkunftskosten durchzusetzen.

Siehe auch: Kosten der Unterkunft (KdU)

Kampfbaustelle besucht Jobcenter Mülheim

Heute, am 15. September 2014, hieß einer der Themen-Schwerpunkte der Sozialen Kampfbaustelle 'Hartz IV'. Was liegt da näher, als gemeinsam geeignete Orte des Systems aufzusuchen. Im Jobcenter Köln-Mülheim gab es eine Massenbegleitung und wurde ein Großtransparent entrollt.

Und Brüllen hilft doch! – Wieder solidarische Massenbegleitung im Jobcenter Köln

Das Jobcenter Mitte (U25) in Köln verweigert einem mittellosen Antragsteller seit drei Monaten die nötige Hilfe. Obwohl der Anspruch des Betroffenen ohne weitere fachliche Qualifizierung erkennbar bzw. nachprüfbar ist, werden zwei fehlende, noch nachzureichende Papiere zum Anlass genommen, die Antragstellung ohne Ablehnungsbescheid abzubrechen.
Heute war 'Zahltag!', am 17. Juni 2014 holten 15 solidarische Hartz-IV-Betroffene unangemeldet einen ersten Vorschuss beim Jobcenter ab.

Gewalt im Kölner Jobcenter

Letzte Woche, am 20. Mai 2014, wurde eine Jobcenter-Mitarbeiterin der U25-Abteilung in Köln von einem 23jährigen Hartz-IV-Betroffenen – ohne Termin – angegriffen und offenbar schwer verletzt. Auch ein einschreitender Mitarbeiter musste stationär behandelt werden. - Ein (viel zu braver) Kommentar.

Die KEAs zu Besuch beim "Kundenreaktionsmanagement"

Das "Kundenreaktionsmanagement" (Neusprech für Beschwerdestelle) des Kölner Jobcenters in der Pohligstraße bekam am Freitag, 21. März 2014, Besuch von 10 KEAs. Diese platzten unverhofft in den Umzug der Büros. Eine Mitarbeiterin stellte sich trotzdem unserem Anliegen.

Massenbegleitung im Jobcenter Köln gegen Sanktionen, Verfassungsbruch und staatliche Willkür

Das erste, was man bei den KEAs lernt, ist die Überwindung seiner Angst vor dem Jobcenter. Die braucht man nicht. Erst recht nicht, wenn KEAs sich im Schwarm begleiten. Zum Beispiel am 31. Januar 2014 im Jobcenter Köln-Nippes.

Ein Bericht von Hansi Hirsch.

Jobcenter Köln-Porz – Vorsprache ohne Ausweis ist jetzt möglich

Während einer Aktion am 2. Januar 2014 im Jobcenter Porz thematisierten Die KEAs die dortige Beschilderung, die eine Vorsprache "ohne gültige Ausweispapiere" untersagen wollte. Daraufhin sagte der Standortleiter zu, diesen rechtlich unzulässigen Zustand zu ändern. Es ist soweit, die Beschilderung wurde ersatzlos entfernt.

Die KEAs beim "Neujahrsempfang" im Jobcenter Köln-Porz

Mobcenter Porz

Es ist überhaupt nicht notwendig, Die KEAs zum Neujahrsempfang einzuladen. Macht man nur genug auf sich aufmerksam, dann kommen die auch ungeladen vorbei. Das Jobcenter Köln-Porz hatte gewissermaßen die beste "Bewerbung" hierfür abgegeben und erhielt am 2. Januar 2014 Besuch.