Der "Tatort" ist die beliebteste Krimireihe im deutschsprachigen Raum, wozu massgeblich auch seine realitätsnahe Beschreibung der Zustände in dieser Bundesrepublik beigetragen haben mag. Eine gespielte Szene in der ARGE Köln sorgte nun für Unmut des ARGE-Geschäftsführers Müller-Starmann. Wird er den WDR verklagen?
Die KEAs mussten in den vergangenen Wochen feststellen, dass die unrechtmäßige Ausstellung von Lebensmittelgutscheinen in Köln weiterhin praktiziert wird. Besonders fleißig scheint in dieser Hinsicht die ARGE Porz zu sein. Dort wird Hilfebedürftigen das ihnen gesetzlich zustehende Bargeld verweigert und sie werden stattdessen mit Sachleistungen abgewimmelt, obwohl der § 23 SGB II enge Grenzen dafür setzt und dieses nur in Ausnahmefällen erlaubt (siehe auch: KEA-Flyer).
Aufführungsort
ARGE Köln-Mitte
1. Akt
Eine Hartz-IV-Geschädigte versuchte mit Hilfe eines Beistandes eine ihr zustehende Barzahlung zu erhalten. Dies gelang nicht.
2. Akt
Eine Hartz-IV-Geschädigte versuchte mit Hilfe zweier Beistände eine ihr zustehende Barzahlung zu erhalten. Dies gelang nicht.
3. Akt
Eine Hartz-IV-Geschädigte versuchte mit Hilfe von ca. 15 Beiständen eine ihr zustehende Barzahlung zu erhalten.
| Hier einige Infos für Euch | Und hier Euer Chef |
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Hallo Herr Müller-Starmann (ARGE-Chef Köln),
man sollte es Ihnen ja hoch anrechnen, sofern Sie sich tatsächlich an der Beseitigung von Missständen in Ihrem Verantwortungsbereich abarbeiten wollen. Sich diesbezüglich etwas Nachhilfe bei den KEAs zu holen, scheint da gar nicht so verkehrt, um nicht zu sagen: „Es ist der richtige Ansatz!“ (Wir wollen natürlich mehr, ... und dazu gehört – und das wissen Sie – u.a. auch die Abwicklung Ihres Arbeitsplatzes.) Insofern ist es geradezu schade, dass wir derzeit nur noch über Anwälte kommunizieren und ggf. geduldig abwarten werden müssen, wer letztlich „Recht“ hat oder bekommen wird.
Pressemitteilung / Die KEAs e.V. vom 29.01.2009
ARGE-Geschäftsführer Klaus Müller-Starmann zeigt Nerven
In einem Artikel auf der Internet-Präsenz des 'Die KEAs e.V.' - Kölner
Erwerbslose in Aktion - schildert der Selbsthilfeverein einen drastischen
Fall (Holzhammermethoden bei U25) bei der ARGE Köln.
Was von mehreren Zeugen unter den KEAs und sogar mit einem mitgeschnittenen und ebenfalls auf der Homepage hörbaren Interview
mit den Betroffenen dokumentiert ist, will Müller-Starmann einfach nicht wahrhaben. Bei völliger Ignoranz des Informatenschutzes auf Seiten der KEA-Redaktion und des Betroffenen, fordert dieser nunmehr die namentliche Nennung des Erwerbslosen. Andernfalls würde Müller-Starmann den Bericht selbstherrlich als unwahr betrachten und eine Vertragsstrafe gegen den verantwortlichen Redakteur der KEAs geltend machen.
Auch innerhalb Deutschlands kann sich die Bundeswehr auf „vermintes“ Terrain begeben. Die Agentur für Arbeit bzw. ARGE in Köln scheint ein solches zu sein. Immer wieder kommt es zu Störaktionen gegen die Werbeveranstaltungen, wo Offiziere unter meist erwerbslosen jungen Erwachsenen hoffen, ihre rasant rückläufigen Zugänge an Zeitsoldaten ausgleichen zu können. Zuletzt musste am 18. Juni 2008 eine derartige Veranstaltung abgebrochen werden, da die Werbeoffiziere erst mit pinkfarbenen Mehl, dann mit Schmutzwasser empfangen wurden.