Solidarität

RSS-IconArtikel, die zur Solidarität aufrufen

Das Problem heißt Verdrängung

Die steigenden Mieten in Köln treffen auch jene Menschen, denen der Staat die Kosten der Unterkunft bezahlt.

Menschen müssen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für Miete aufbringen, und viele werden schließlich an den Stadtrand verdrängt. Das betrifft vor allem normalverdienende Familien und Singles, Bezieher*innen von Hartz IV und Studierende.

In Köln ist fast jeder zweite für eine Sozialwohnung berechtigt, aber nicht einmal sieben Prozent der Wohnungen sind Sozialwohnungen. Es fehlen viele bezahl-
bare Wohnungen außerhalb des sozialen Wohnungsbaus. Der Wohnungs-
notstand hat sich über viele Jahre aufgebaut.

verdraengung

AUFRUF zur Demonstration:
Das Problem heißt Verdrängung!

17. Juni 2017 um 16 Uhr

Wagenplatz "Wem Gehört Die Welt"
Krefelder Str. 0, 50670 Köln

Hilfe, mein Veedel hat Gentrifizierung

Am Sonntag, den 24.07.2016, um 15:00 Uhr findet vor der Brache des Kartäuserwall 14 in der Kölner Südstadt ein politisches Straßentheater-Stück mit dem Titel »Hilfe, mein Veedel hat Gentrifizierung – der Hüstenanfall« statt.

Einladung StraßentheaterWorum geht es?
Wohnraum in der Südstadt wird immer teurer. Im Rausch des großen Geldes werden Häuser aufgekauft und die langjährigen Mieter*innen vertrieben. Anfang September 2015 traf es eine Familie im Kartäuserwall. Sie mussten ausziehen, um Platz für Luxus-Neubauten zu machen. Um den Abriss zu verhindern und günstigen Wohnraum zu erhalten, wurde das Haus besetzt. Nach fast einem Monat räumte jedoch die Polizei das Gebäude.

Eine Laientheater-Inszenierung der Kampagne »Kartäuserwall ist überall« erzählt vor der Brache die Geschichte der Verdrängung und des Widerstandes gegen die Gentrifizierung.

HoGeSa 2.0 verhindern

FUCK NAZISMehrere Kölner Gruppen und Bündnisse rufen dazu auf, einen von HoGeSa geplanten Aufmarsch am Sonntag, den 25.10.2015, zu verhindern. Die KEAs auch! Wir treffen uns um 11:00 Uhr am Ottoplatz in Köln-Deutz.

Schon am Samstag gibt es am Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs um 16:00 Uhr eine Antirassistische Vorabenddemo. Wir sehen uns auf der Straße!

Opfer zum Täter gemacht

Mit der Klassenjustiz an seiner Seite hat das Jobcenter immer recht. Ein Radiobericht über eine unglaubliche Gerichtsposse in Leipzig, in der das Opfer zum Täter gemacht wurde:

Zwei Erwerbslose wollen im Jobcenter Leipzig Dokumente übergeben, unter Zeugen und mit Eingangsbestätigung. Nach längerem Warten in der Schlange wird der Schalter in genau jenem Moment geschlossen, als sie an der Reihe sein sollen. Nach kurzer Diskussion alarmiert die Mitarbeiterin den Wachdienst. Gleich darauf liegt ein Erwerbsloser mit Handschellen gefesselt am Boden. So geschehen am 2. Mai 2014, jetzt wurde verhandelt.

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Emmely ist tot

Die Berlinerin Barbara Emme, die durch ihren langen Kampf gegen die "Verdachtskündigung" bei Kaiser's wegen eines angeblich unrechtmäßig eingelösten Pfandbons bekannt geworden ist, ist gestorben.

Die KEAs durften Emmely 2008 beim Zahltag XXL kennen lernen, wo sie nicht nur über ihre eigene Geschichte berichtet, sondern auch gleich bei den Aktionen tatkräftig mitgemischt hat.

Wir sind traurig und veröffentlichen zur Erinnerung an sie den Nachruf des Komitees “Solidarität mit Emmely”:

Let's go to Frankfurt!

Transnationalen Widerstand gegen die Einweihung der Europäischen Zentralbank am 18. März in Frankfurt gemeinsam organisieren! Offene Asamblea am Samstag, den 28. Februar 2015, um 18:00 Uhr in der "Alte Feuerwache" in der Melchiorstraße 3.

Soziale Kampfbaustelle Köln 12.-17. September 2014

Wir bauen weiter. Die erste 'Baustelle' dieser Art fand vor einem knappen Jahr statt. Was daraus gewachsen ist, kann sich sehen lassen und bereichert die soziale Bewegung in Köln ungemein. Es ist wieder soweit. Wir bitten Euch, zu kommen!

1. September 2014 ist Zahltag in Wuppertal

Der Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein 'tacheles' ruft zum 'Zahltag!' nach Wuppertal. Die KEAs unterstützen den Aufruf und wünschen viel Erfolg! Wir sehen uns am Montag.