Hinweis

RSS-IconSammlung von Hinweisen der KEAs

Kosten der Unterkunft

Ab 1. November 2016 gelten neue Richtlinien für die Kosten der Unterkunft in der Stadt Köln.
Das Jobcenter Köln erkennt als generell angemessene Größen/Kosten (Mietrichtwert) für die Nettokaltmiete (Grundmiete plus kalte Nebenkosten) an:

1 Person 50 qm/522 Euro
2 Personen 65 qm/633 Euro
3 Personen 80 qm/753 Euro
4 Personen 95 qm/879 Euro
5 Personen 110 qm/1.004 Euro
6 Personen 125 qm/1.130 Euro
7 Personen 140 qm/1.256 Euro
je weitere Person jeweils zuzüglich 15 qm/126 Euro

Hinzu kommen Heizungskosten und eventuell Warmwasserkosten.
An Heizkosten können bis zu 1,30 Euro pro qm als angemessen übernommen werden, an Warmwasserkosten bis zu 0,30 Euro pro qm, insofern Warmwasser außerhalb der Wohnung aufbereitet wird.

Nachwievor hat die Stadt Köln kein schlüssiges Konzept erstellt. Vielmehr hat sie ersatzweise die aktuellen Richtwerte aus der Wohngeldtabelle abgeleitet. Weiterhin gilt angesichts des knappen Wohnraums in Köln, auch höhere Unterkunftskosten durchzusetzen.

Siehe auch: Kosten der Unterkunft (KdU)

(Selbst-)Hilfe und Beratung in Köln

(Selbst-)Hilfe und Beratung in KoelnDu hast Probleme und benötigst dringend Hilfe und Beratung? Du weißt aber nicht, an wen du dich in Köln wenden sollst? Dann könnte dir folgende Sammlung von Anlaufstellen helfen, die die Sozialistische Selbsthilfe Köln (SSK) freundlicherweise zusammengestellt hat.

Die nützliche Broschüre gibt es hier zum Nachlesen bzw. zum Herunterladen.

Neue Ausgabe des Überlebenshandbuchs

Das Überlebenshandbuch wurde überarbeitet und aktualisiert. Die Druckvorlage für die 5. Auflage steht ab sofort zum Download bereit.

Um auswärtigen Erwerbslosengruppen ein einfacheres Anpassen des kompakten Ratgebers an lokale Gegebenheiten (Adressen der Jobcenter, Sozialgerichte, Beratungsstellen und Initiativen) zu ermöglichen, gibt es jetzt auch eine Layoutvorlage (Herunterladen: Rechte Maustaste und „Ziel speichern unter...“ wählen), die mit dem Open-Source-Programm Scribus bearbeitet werden kann. Bitte die Bedingungen zum Nachdruck beachten!

Endspurt – Petition gegen Hartz-IV-Sanktionen (Update)

Es könnte ja interessant werden, wenn die zukünftige Ministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), sich in einer ihrer ersten Amtshandlungen mit dieser Petition auseinandersetzen müsste. Nein, die Sanktionen werden ganz sicher nicht abgeschafft werden, aber Andrea Nahles würde Gesicht zeigen müssen. Ihr wahres. Diesen (Erkenntnis-)Prozess wollen wir fördern!

Nur noch 3 Tage, nur noch 3.000 Unterschriften!

Zur E-Petition Deutscher Bundestag

Update: Das Quorum von 50.000 Unterschriften ist erreicht!

Keinerlei rechtliche Grundlage für die Vorlage einer Mietbescheinigung

Alle Jahre wieder kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch die Aufforderung des Jobcenters Köln, eine aktuelle Mietbescheinigung einzureichen. Und genauso wie der Nikolaus zur Einschüchterung für die nicht ganz so braven Kinder den Knecht Ruprecht an seiner Seite hat, droht das Jobcenter mit einer Kürzung der Bezüge, wenn man seiner "Mitwirkungspflicht" nicht nachkommt.

Die KEAs aktualisieren ihr Selbstverständnis

Wir fordern nix

Wir fördern!

Recht auf Stadt! Auch in Köln

Auch in Köln vereinen sich zwischenzeitlich engagierte Menschen lose unter dem Überbegriff "Recht auf Stadt!" Ein wesentlicher Schwerpunkt hierbei sind freilich Themen, wie 'Wohnen' und (bezahlbarer) 'Wohnraum', aber auch Fragen, was uns Stadt bedeutet und was wir mit ihr anfangen können. Jetzt ging der sogenannte „Leerstandsmelder“ für Köln ans Netz. Ein ambitioniertes Projekt.

Bundessozialgericht korrigiert sich. Eingliederungsvereinbarungen sollen vereinbart werden.

Eingliederungsvereinbarungen sollen vereinbart werden? Das klingt logisch und eine ganze Zeit lang nach Einführung von Hartz-IV konnte man sich auf diese Logik berufen. Dann war beim Jobcenter plötzlich Schluss mit lustig. "Und bist du nicht willig, erlasse ich den Verwaltungsakt." Auch damit ist jetzt Schluss.