Kommentar

RSS-IconSammlung von Kommentaren der KEAs

Gewalt im Kölner Jobcenter

Letzte Woche, am 20. Mai 2014, wurde eine Jobcenter-Mitarbeiterin der U25-Abteilung in Köln von einem 23jährigen Hartz-IV-Betroffenen – ohne Termin – angegriffen und offenbar schwer verletzt. Auch ein einschreitender Mitarbeiter musste stationär behandelt werden. - Ein (viel zu braver) Kommentar.

Befristete Hausbesetzung. Mit Erfolg!

Gestern, am 3. Mai 2014, besetzten ca. 50 Engagierte der Kampagne 'Wohnraum für alle!' ein leerstehendes Wohnhaus in Köln Neu-Ehrenfeld. Die Besetzung dauerte nur einige Stunden, war aber keineswegs umsonst. Eine beeindruckende Aktion.

Kalle – Ein Kommentar

"Ich habe meine Wohnung verloren, aber ich habe unheimlich viel hinzu gewonnen." Das waren Kalles Worte zum Abschluss der Demonstration, die heute von seiner nun ehemaligen Wohnung zum Bahnhofsvorplatz in Köln marschierte. Die Zwangsräumung wurde vollzogen.

Locken Jobcenter Köln und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg Alg2-Empfänger in die Falle? – Eine Verschwörungstheorie

In den letzten Wochen wurde vielen Alg2-Empfängern durch die Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) eine Umfrage zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zugesandt. Darauf der Hinweis, die Adresse vom zuständigen Jobcenter erhalten zu haben. Zudem lockt der VRS mit tollen Preisen, um die Teilnahme an der Umfrage schmackhaft zu machen. Steckt eine Falle dahinter?

Jobcenter Köln gesteht: Die "Einladung" für einen "58er" war rechtswidrig

Der dringende Appell der Bundesagentur für Arbeit (BA) an ihre Mitarbeiter,
sich doch gefälligst an Recht und Gesetz zu halten, hat einen ersten Erfolg zu verzeichnen: Das Jobcenter Köln hat in einer Gerichtverhandlung zugegeben, daß die "Einladung" eines Betroffenen, der die sogenannte "58er-Erklärung" abgegeben hat, rechtswidrig war.

Flashmob bei Inge Hannemann in Köln

Während Ihrer Vortragsreise machte die vom Jobcenter Hamburg freigestellte (Ex-)Mitarbeiterin Inge Hannemann am 23. Juli 2013 Station in Köln. Eingeladen hierzu hatte die Linke Erwerbslosenorganisation LEO. Für Irritationen sorgte ein Flashmob, der vor allem Hannemanns früheres solidarisches Umfeld kritisch hinterfragen wollte. Die Aktion war nur kurz, die Irritationen hingegen dauern an. Stecken Die KEAs dahinter?

Ist Inge Hannemann eine Hartz-IV-Rebellin? Kann gar nicht sein.

Als die Meldung heute über den Ticker lief, dachten wir uns: Na, endlich bedient mal jemand unsere Satire-Rubrik. Als unsere Redakteure aber nachrecherchierten mussten wir überrascht feststellen: Die meinen das ernst. In ungewöhnlich hilfloser, aggressiver bis diffamierender Tonart, ganz wie eine beleidigte Leberwurst, versucht sich die Bundesagentur für Arbeit gegen die Vorwürfe ihrer "kaltgestellten" Mitarbeiterin Inge Hannemann zu wehren. Die stimmen nämlich alle gar nicht, behauptet die BA. Denn:

"Wer in einem Jobcenter arbeitet, hat sich an Recht und Gesetz zu halten."
(Klarstellung per Pressemitteilung Bundesagentur, 14.06.2013)

Wie bitte? Das glauben wir jetzt nicht. Offenbar leben dann zigtausende Betroffene und auch Die KEAs in einer Art Tagtraum, wenn sie von bisweilen schwerwiegenden Vorkommnissen im Jobcenter erfahren.

Recht auf Stadt! Auch in Köln

Auch in Köln vereinen sich zwischenzeitlich engagierte Menschen lose unter dem Überbegriff "Recht auf Stadt!" Ein wesentlicher Schwerpunkt hierbei sind freilich Themen, wie 'Wohnen' und (bezahlbarer) 'Wohnraum', aber auch Fragen, was uns Stadt bedeutet und was wir mit ihr anfangen können. Jetzt ging der sogenannte „Leerstandsmelder“ für Köln ans Netz. Ein ambitioniertes Projekt.