Am Samstag, den 17. Juli, feierten die KEAs ihr alljährliches Sommerfest. Mit Freunden, reichlich Gegrilltem und einer Menge toller Live-Musik.

Über 30 Grad im Schatten und über 30 Aktivisten der 'Zahltag!'-Kampagne machten heute der ARGE in Köln Porz den Alltag etwas schwerer. Auf dem Vorplatz wartete das mobile 'Café Zahltag!' (Demnächst an wechselnden Orten in Köln!) mit Musik, Redebeiträgen, Kaffee und Frühstück auf. Im Gebäude nervten Vuvuzelas, Megaphone und jede Menge schwärmender KEAs, die als Beistände aktiv waren.
Am Donnerstag, den 17. Juni, wurde eine zentral gelegene Filiale der Deutschen Bank in der Kölner Innenstadt von einem sogenannten Flashmob heimgesucht. Die etwa 30 Beteiligten des "Banküberfalls" bezogen sich u.a. auf die Staatsverschuldungskrise in Griechenland, gegen Sozialabbau und riefen zur "sozialen Revolution" auf.
Am Montag, dem 18.05.2010, kam es in der ARGE Porz zu einer erschreckenden Begebenheit. Einer knapp 60jährigen Frau, welche nur noch 5 Euro auf dem Konto hatte, wurde die Nothilfe verweigert und das in Begleitung von KEA-Beiständen.
KEA-Ratsreporter Hansi Hirsch 'vor Ort'
Das Volk hat gesprochen! Naja, zumindest die Hälfte davon. Trotz der Brisanz dieser Wahl (oder gerade deswegen?!) gab es eine denkbar unterirdische Wahlbeteiligung und ein sehr spannendes Ergebnis mit einem Kopf-an-Kopf-Finale, vielen Emotionen, einem offenen Ende und vor allem: viel Alkohol.

Man könnte ja mit dem Negativen zur Manöverkritik der Proteste anfangen und womöglich wehklagen darüber, dass sich die Akteure aus verschiedenen Gruppen und Initiativen etwas verzettelten. Ihre eigentliche Masse – es waren vielleicht um die 10.000 ? ;-) - kam nicht wirklich zur Geltung. So war es auch bei aktionistischen Einlagen, wo die Einen jenes, die Anderen dieses machten.
Man könnte aber auch mit dem Positiven beginnen:
Bereits in der Nacht zum Freitag, dem 16.04.2010, kam es in gleich zwei Standorten der Wuppertaler ARGE zu Anschlägen. Es wurden Scheiben eingeworfen und dann Flaschen mit roter Farbe in die Büros geschmissen. Darüber hinaus wurden an den Fassaden der Gebäude Parolen gegen Hartz IV hinterlassen. Ein Bekennerschreiben ist unterzeichnet mit "Arbeitslose in Rage".