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Onlineausgabe

Sechs Jobcenter und Arbeitsagenturen in Berlin angegriffen

Nur eine Nacht nach einem Brandanschlag, der wiederholt empfindlich und länger anhaltend den Nah- und Regionalverkehr traf, wurden am 2. Mai in Berlin sechs Jobcenter und Arbeitsagenturen sowie ein SPD-Büro mit Steinen, Farbe und Feuer angegriffen. In ihrem Bekennerschreiben beziehen sich die Akteure u.a. auf "Hartz IV", Sanktionen, Arbeitszwang und Zwangsräumungen. Erst kürzlich ist in Berlin eine ältere Frau, zwei Tage nach einer Zwangsräumung verstorben.

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Die KEAs beim 1. Mai 2013

Transpi der KEAs am 1. Mai 2013

"Alles, was uns fehlt, ist Eure Solidarität." Eine simple Feststellung, eine simple Grußbotschaft der KEAs an die vorbei marschierenden Gewerkschaften.

Recht auf Stadt! Auch in Köln

Auch in Köln vereinen sich zwischenzeitlich engagierte Menschen lose unter dem Überbegriff "Recht auf Stadt!" Ein wesentlicher Schwerpunkt hierbei sind freilich Themen, wie 'Wohnen' und (bezahlbarer) 'Wohnraum', aber auch Fragen, was uns Stadt bedeutet und was wir mit ihr anfangen können. Jetzt ging der sogenannte „Leerstandsmelder“ für Köln ans Netz. Ein ambitioniertes Projekt.

Veranstaltung mit Helga Spindler

Die Linke Erwerbslosenorganisation L.E.O. lädt am Montag, den 29.04.2013, zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Arbeits- und Sozialrechtlerin Prof. Dr. Helga Spindler. Es geht um eine kritische Auseinandersetzung mit dem von SPD und Grünen angestrebten "echten sozialen Arbeitsmarkt". Beginn: 19:00 Uhr, im Naturfreundehaus Kalk

Hausverbot für Inge Hannemann

Weil sie sich öffentlich kritisch zu Hartz IV äußerte, wurde die Sachbearbeiterin des Hamburger Jobcenters, Inge Hannemann, gestern kurzerhand von ihrem Job "freigestellt". Ein Vorwurf von vielen, den ihr der Arbeitgeber vorhielt, war der Unmut vieler Jobcentermitarbeiter darüber, dass immer mehr "Kunden" selbstbewusst ihre bedingungslose Mitwirkung hinterfragen und sich dabei auf Hannemann beziehen würden. Gut so! Dann war ihr Engagement nicht umsonst. Interview bei 'gegen-hartz.de'

KEAs senken Sanktionsquote in Köln

In Sachen Sanktionen gegen Erwerbslose liegt das Jobcenter Köln etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Der beträgt 3,4 Prozent (aller Hartz-IV-Betroffener), in Köln 2,7. Und der am 17.04.2013 im Kölner Stadt Anzeiger zitierte stellvertretende Geschäftsführer des Kölner Jobcenters, Olaf Wagner, glaubt allen ernstes, es läge allein an der moralischen Einstellung seiner Behörde. Das ist nicht fair!

Engagierte Mitstreiter aus Offenbach brauchen Hilfe! – Spendenaufruf

Bei den KEAs ist eine Spende bereits beschlossene Sache, man wartete eigentlich nur noch auf den Hilferuf. Der ist jetzt da, sofern sich unsere engagierten Freunde aus Offenbach juristisch gegen Hausverbote im Jobcenter und Anzeigen wegen Hausfriedensbruch zur Wehr setzen müssen.