Kölner Erwerbslosen-Anzeiger  RSS-Icon

Onlineausgabe

Wir sehen uns auf der Straße

Transpi: Kalle muss bleiben

Am 20. Februar 2014 soll Kalle aus seiner Wohnung zwangsgeräumt werden. Eine für Köln ungewöhnlich breite Mobilisierung versucht das mit einer Blockade vor dem Haus Fontanestr. 5, morgens um 7:00 Uhr, zu verhindern. Fernsehen, Presse und Polizei werden da sein. Die KEAs auch.

Massenbegleitung im Jobcenter Köln gegen Sanktionen, Verfassungsbruch und staatliche Willkür

Das erste, was man bei den KEAs lernt, ist die Überwindung seiner Angst vor dem Jobcenter. Die braucht man nicht. Erst recht nicht, wenn KEAs sich im Schwarm begleiten. Zum Beispiel am 31. Januar 2014 im Jobcenter Köln-Nippes.

Ein Bericht von Hansi Hirsch.

Jobcenter Köln-Porz – Vorsprache ohne Ausweis ist jetzt möglich

Während einer Aktion am 2. Januar 2014 im Jobcenter Porz thematisierten Die KEAs die dortige Beschilderung, die eine Vorsprache "ohne gültige Ausweispapiere" untersagen wollte. Daraufhin sagte der Standortleiter zu, diesen rechtlich unzulässigen Zustand zu ändern. Es ist soweit, die Beschilderung wurde ersatzlos entfernt.

H&M-Filiale mit Trauer und Protest konfrontiert

H&M
Bild: Allgemeines Syndikat FAU Köln

Am Samstag, 18. Januar 2014, beteiligten sich ca. 30 Exil-Kambodschaner und nochmal so viele "übliche Pappenheimer" - wie es ein üblicher Bulle durch den Funk gab - an einer Blockade von H&M in der Kölner Schildergasse. KEAs waren auch dabei.

Kölner Stadt-Anzeiger zum Aktionswochenende

Eine erste Berichterstattung vom dreitägigen Aktionswochenende "Wohnraum für alle", an dem sich über 100 engagierte Menschen beteiligten, übernehmen wir kommentarlos vom Kölner Stadt-Anzeiger:

Polizei verhindert Besetzung

Die KEAs beim "Neujahrsempfang" im Jobcenter Köln-Porz

Mobcenter Porz

Es ist überhaupt nicht notwendig, Die KEAs zum Neujahrsempfang einzuladen. Macht man nur genug auf sich aufmerksam, dann kommen die auch ungeladen vorbei. Das Jobcenter Köln-Porz hatte gewissermaßen die beste "Bewerbung" hierfür abgegeben und erhielt am 2. Januar 2014 Besuch.

Endspurt – Petition gegen Hartz-IV-Sanktionen (Update)

Es könnte ja interessant werden, wenn die zukünftige Ministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles (SPD), sich in einer ihrer ersten Amtshandlungen mit dieser Petition auseinandersetzen müsste. Nein, die Sanktionen werden ganz sicher nicht abgeschafft werden, aber Andrea Nahles würde Gesicht zeigen müssen. Ihr wahres. Diesen (Erkenntnis-)Prozess wollen wir fördern!

Nur noch 3 Tage, nur noch 3.000 Unterschriften!

Zur E-Petition Deutscher Bundestag

Update: Das Quorum von 50.000 Unterschriften ist erreicht!