Heraus zum 17. September – Aktionstag in Köln!

Am 17. September finden bundesweit in vielen Städten Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ statt. Auch in Köln!

Mit dem Aktionstag wollen wir vor den Bundestagswahlen ein deutliches Zeichen setzen gegen die Abwälzung der Krisenfolgen auf unsere Kosten – der Erwerbslosen, Beschäftigten, SchülerInnen und Studierenden, MigrantInnen und RentnerInnen. Die Krise gehört den Reichen. Die Zukunft gehört uns. Wir sind nicht bereit, die Folgen der Krise zu tragen:

  • nicht durch Sozialabbau und Lohndumping,
  • nicht durch Einsparungen bei der Infrastruktur,
  • nicht durch verstärkten Raubbau an der Natur,
  • nicht durch Demokratieabbau.

Damit ihre Krise nicht zu unserer Katastrophe wird, brauchen wir eine Intensivierung der Proteste. Widerstand wird nur gemeinsam erfolgreich sein. Vor Ort, bundesweit und global.

Aktionen in Köln am Donnerstag, 17.9.2009:

  • 09:00 Uhr: 'Zahltag!' vor der Agentur für Arbeit, Luxemburger Str. 121
  • 11:00 Uhr: Demonstration mit Traktor und geschmücktem Zirkusanhänger von der Arbeitsagentur durch die Stadt über die Deutzer Brücke nach Porz.
  • 12.30 Uhr Solidaritätsaktion am Flughafen und um
  • 13.30 Uhr beim Motorenwerk Deutz AG, Ottostr. 1. Es geht um Betriebe, die von Kurzarbeit betroffen und deren Belegschaft angesichts der Krise von Entlassungen oder Lohneinbußen bedroht sind. Der Umzug wird von
    Radfahrern begleitet.
  • 16.00 Uhr: Kundgebung auf dem Offenbachplatz
  • 16.30 Uhr: Fortsetzung der Demonstration über die Ringe bis zum
    Rudolfplatz mit Zwischenhalten an mehreren Bankhäusern, bei denen
    über die Ursachen und Verantwortlichkeiten der kapitalistischen Krise
    aufgeklärt wird.

Die KEAs werden sich aktiv an den Protesten in Köln beteiligen und rufen explizit die erwerbslosen Menschen aus Köln und Umgebung auf, die Aktionen solidarisch und kreativ zu unterstützen. Auch wenn wir realistisch genug sein wollen, zu wissen, dass vor allem Erwerbslose – na, selbstverständlich – für die Krise zahlen werden. Aber niemals ohne unseren Widerspruch!

Siehe auch: Aufruf der Kampagne 'Zahltag!' in Köln