OB-Kandidat Roters will bei Hartz-IV-Betroffenen sparen

Jahr für Jahr die gleiche Leier: Die Stadt muss sparen! In einer Live-Diskussion des lokalen Fernsehsenders center-tv kündigte der rot-grüne Kandidat zum Oberbürgermeister am 24.08.2009 gleich mal an, wo er gedenkt einsparen zu können. „Auch in den verpflichtenden Bereichen sind Einsparungen möglich, zum Beispiel bei der Wohnungsversorgung von Hartz-IV-Empfängern.“ Etwa 190 Mio. Euro gedenkt Jürgen Roters im sozialen Bereich kürzen zu können.

Möglich wird dies nur sein, wenn die ARGE Köln eine noch strengere Politik bei der "Angemessenheit" von Wohnraum bzw. den Kosten der Unterkunft walten lassen wird. Hartz-IV-Betroffene werden also die Differenzen zwischen jener Angemessenheitsobergrenze und den tatsächlichen Kosten selber aus dem Regelsatz begleichen müssen bzw. werden zu Wohnungswechseln gezwungen.

Der OB-Kandidat der FDP, Ralf Sterck, hat hierzu keine andere Meinung, während der CDU-Kandidat es vorziehen würde, weitere städtische Betriebe zu verhökern.

Am 30.08. haben es die Wähler in der Hand. Genau genommen drei Zettel: Stadtrats-, Bezirksvertretungs- und OB-Wahl stehen an, ... aber man muss nicht jeden Schein benutzen.



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