»Sozial«-Kaufhaus Kalk


Aktion vor dem Kaufhaus

Eure Armut sichert unsere Arbeit

„Ausgehend vom christlichen Menschenbild, wonach das Tun des Menschen bzw. seine Arbeit ihn und seine Familie auch ernähren sollen, setzt sich die Diakonie für eine sachgerechte Bezahlung auf dem Hintergrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten in den Einrichtungen und Diensten ein.“
Diakonie-News, 03.05.2008

Die Diakonie ist Teil von Hartz IV und verdient nicht schlecht daran!

Die Diakonie 'Michaelshoven' ist der größte Maßnahmeträger in Köln, der mehrere Hundert so genannte 1-Euro-JobberInnen in unterschiedlichen Bereichen beschäftigt. Das diakonische Werk der evangelischen Kirche in Deutschland ist somit nicht etwa gegen Hartz IV, sondern fester Bestandteil eines Systems, ArbeiterInnen und Arbeitslose, Angestellte und 1-Euro-JobberInnen, „Unter-“ und „Oberschicht“ gegeneinander auszuspielen.

Tafeln und Sozialkaufhäuser machen Armut möglich

Um den Hartz IV-Regelsatz (347,- Euro) dauerhaft so klein wie möglich halten oder gar kürzen zu können, betreibt die Diakonie sowohl so genannte „Tafeln“ als auch „Sozialkaufhäuser“.

Diverse Privatsponsoren unterstützen diese Projekte gerne, des sozialen Friedens wegen. Somit ist die Diakonie nicht nur Dienstleister für Menschen in Not, sondern auch Erfüllungsgehilfe und Profiteur! Erst wird Armut produziert und dann Sozialkaufhäuser und Almosen-Tafeln. Damit aber wird Armut nicht bekämpft, sondern ihre Dauerhaftigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz gesichert!

Sozialkaufhäuser sind Armut mit Pfefferminzgeschmack!


Weitere Berichte über die Aktion: