Allgemein

Bitte nehmt die folgenden Hinweise ernst. Sie sind aus unserer langjährigen Erfahrung entstanden.

  • Niemals ohne Beistand zum JobCenter(ARGE) gehen.

    Man weiß nie, was einen dort erwartet. Der Termin sieht ganz harmlos aus und plötzlich muss man etwas unterschreiben. Sofort! Keine Bedenkzeit! Natürlich ist es etwas Negatives (Ein-Euro-Job oder 20 Bewerbungen im Monat nachzuweisen oder sonstige Sanktionsfallen). Natürlich ist es nicht legal. Aber es passiert - täglich dutzende Male!

  • Immer den Empfang der in dem JobCenter (ARGE) abgegebenen Unterlagen schriftlich bestätigen lassen.

    Dazu kopiert man die Unterlagen und lässt sich die Kopie abstempeln oder man schreibt eine Liste aller Unterlagen und lässt sich diese Liste (hier ein Muster) abstempeln. Das JobCenter (ARGE) muss das tun! Wenn sich jemand weigert, sofort zum Teamleiter gehen. Es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Zeuge die Quittung unterschreibt. Dann wäre der Vermerk "Herr/Frau Sowieso weigert sich, den Empfang zu bescheinigen." sinnvoll.

    Es kommen bei den JobCentern (ARGE) Köln sehr viele Unterlagen weg. Entweder gehen sie tatsächlich verloren, oder sie werden falsch eingeordnet oder man hat keine Lust, sie zu bearbeiten. Wir haben oft erlebt, dass Anträge, Unterlagen und auch ganze Akten verloren gingen.

  • Niemals etwas sofort unterschreiben.

    Man hat immer Bedenkzeit! Selbst bei Eingliederungsvereinbarungen spricht der Chef der Kölner JobCenter (ARGE) von zwei Wochen Bedenkzeit. Dann gibt es Schriftstücke, die so aussehen, als ob sie nur eine Belehrung wären. »Ich muss nachweisen, dass ich Sie darüber belehrt habe, bitte unterschreiben Sie hier!"« Aber bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Dokument als eine Einverständniserklärung oder eine Verpflichtungserklärung. Hätte man es zu Hause in Ruhe durchgelesen, wäre es einem aufgefallen. Vielleicht hätte man auch vorher Rat einholen können. Nun ist es aber zu spät.