Sammlung von Newsfeeds

Neue Rechtshilfe für Hartz IV Beziehende

gegen-hartz.de - 23. Oktober 2014 - 23:00
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) bietet im Osten eine spezielle Rechtshilfe für Hartz IV Beziehende an. Sie sollen schnell helfen, wenn Jobcenter-Mitarbeiter mal wieder über die Stränge schlagen und glauben, die Gesetze selbst zu gestalten...

Hartz4 Eingliederungsvereinbarung nicht hilfreich

gegen-hartz.de - 22. Oktober 2014 - 23:00
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und die Universität Mannheim führten eine Befragung über den Nutzen von Eingliederungsvereinbarungen unter Arbeitsvermittlern im Jobcenter durch. Das Ergebnis: Nicht bei jedem Erwerbslosen ist die gesetzlich vorgegebene Regelung von Vorteil...

Wer kritische Fragen stellt wird sanktioniert?

gegen-hartz.de - 21. Oktober 2014 - 23:00
Weil Timo H. auf einem öffentlichen Portal Fragen zu einer mysteriösen Hartz IV Maßnahme stellte, verschickte das Jobcenter eine Sanktionsandrohung. Sollen so kritische Fragen verhindert werden?..

Hartz IV Behörden: Viel Verwaltung wenig Förderung

gegen-hartz.de - 21. Oktober 2014 - 23:00
Die Jobcenter sind knapp bei Kasse. Da die Verwaltungskosten explodieren, wird immer weniger Geld in die Wiedereingliederung von Hartz IV-Beziehern investiert. Angaben der Nachrichtenagentur „dpa“ zufolge standen den Jobcentern 2011 durchschnittlich 1.155 Euro pro Kopf...

Roter Alarmknopf für Hartz IV Behörden

gegen-hartz.de - 21. Oktober 2014 - 23:00
In den Jobcentern sollen zukünftig Alarmknöpfe zum Schutz der Mitarbeiter installiert werden. Das berichtet die Online-Ausgabe der „Bild“-Zeitung am Mittwoch. Demnach geht es der Bundesagentur für Arbeit darum, die Sachbearbeiter und Jobvermittler vor gewalttätigen und sexuellen Übergriffen...

Jobcenter-Mitarbeiter verlangte Sex von Frauen

gegen-hartz.de - 20. Oktober 2014 - 23:00
Ein 62-jähriger Jobvermittler verlangte von zwei ehemaligen Prostituierten, die im Rahmen eines Sozialprojekts nach ihrem Ausstieg aus dem Rotlichtmilieu beim Einstieg in einen regulären Job unterstützt werden sollten, sexuelle Dienste. Im Gegenzug versprach er den Frauen...

Eltern gegen „Hartz IV-Aushilfen“

gegen-hartz.de - 20. Oktober 2014 - 23:00
Zukünftig sollen Hartz IV-Bezieher, die bereits seit mehreren Jahren erwerbslos sind, als Aushilfen in Kitas und Altenpflegeheimen arbeiten. So lautet jedenfalls ein Vorschlag der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) in NRW. Eltern in Gelsenkirchen befürchten jedoch...

Kein Arbeitsentgelt für Dauer-Praktikum

gegen-hartz.de - 19. Oktober 2014 - 23:00
Urteil: Praktikantin hat keinen Anspruch auf Arbeitsentgelt für achtmonatige Tätigkeit im Einzelhandel. Nach dem eine Frau aus Nordrhein-Westfalen ein achtmonatiges Praktikum in einem S...

Hartz IV: Single mit Waschmaschinen-Anspruch

gegen-hartz.de - 18. Oktober 2014 - 23:00
Auch Alleinstehende haben einen Anspruch nach dem SGB II ("Hartz IV") auf eine Erstausstattung ihrer Wohnung mit einer Waschmaschine. Das hat das Sozialgericht Dresden mit einem jetzt veröffentlichten Beschluss vom 10. Oktober 2014 entschieden...

Jeder dritte Taxi-Fahrer auf Hartz IV angewiesen

gegen-hartz.de - 16. Oktober 2014 - 23:00
Etwa ein Drittel der Taxi-Fahrer in Deutschland muss seinen Lohn mit Hartz IV aufstocken. Damit gehört diese Berufsgruppe zu den am schlechtesten bezahlten Beschäftigten hierzulande. Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA)...

Linke: Arbeitslosengeld für Kurzzeitbeschäftigte

gegen-hartz.de - 16. Oktober 2014 - 23:00
Kurzzeitbeschäftigte sollen einen vollständigen Zugang zur Arbeitslosenversicherung und damit Anspruch auf Arbeitslosengeld I erhalten. Das fordert die Linke in einem Antrag (18/2786) an den Deutschen Bundestag. Wie die Abgeordneten berichten, hätten 14 Prozent der rund 30 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten Arbeitsverhältnisse, die weniger als zehn Wochen andauerten...

Hartz IV: Keine Ablehnung von Umzugskosten

gegen-hartz.de - 15. Oktober 2014 - 23:00
Üblicherweise übernehmen die Jobcenter keine Umzugskosten und gewähren auch kein Mietkautionsdarlehen für eine neue Wohnung, wenn der Umzug nicht notwendig oder nicht von der Behörde veranlasst wurde. Auch wenn die Miete der neuen Wohnung oberhalb der örtlichen Mietobergrenze liegt, verweigert das Jobcenter in der Regel die Kostenübernahme für den Umzug...

NRW: Hartz IV für Aushilfstätigkeiten

gegen-hartz.de - 15. Oktober 2014 - 23:00
Jüngst wurden Details aus einem unveröffentlichten Konzept von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bekannt, nach denen Hartz IV-Bezieher zukünftig für den Erhalt von Sozialleistung arbeiten sollen. Bei dem sogenannten "Passiv-Aktiv-Tausch (PAT)" sollen Regelsatz und Unterkunftskosten...

Hartz IV: LSG kippt KDU Göttingen

gegen-hartz.de - 14. Oktober 2014 - 23:00
Das vom Landkreis Göttingen für die Stadt Göttingen angewendete Gutachten zur Ermittlung von angemessenen Unterkunftskosten für Bezieher von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II („Hartz IV“) hält einer rechtlichen Überprüfung nicht stand. Die dort festgelegten Mietobergrenzen...

Fast 500.000 Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher

gegen-hartz.de - 13. Oktober 2014 - 23:00
Zehntausende Hartz IV-Betroffene werden jedes Jahr vom Jobcenter mit einer oder mehreren Sanktionen belegt. Meist sind Terminversäumnisse der Grund für die Leistungskürzung. Nicht selten werden die Strafen aber zu unrecht verhängt, so dass sich ein Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt...

Jobcenter Bochum: "Wir machen wohnungslos"

gegen-hartz.de - 13. Oktober 2014 - 23:00
„Nur in Einzelfällen“ sei das Verhalten des Jobcenters Bochum „so extrem“, dass es zu Wohnungslosigkeit führe, sagt die Geschäftsführerin der Wohnungslosenhilfe der Inneren Mission. Das Jobcenter widerspricht dem auf Anfrage nicht. Jeder einzelne solcher Fälle ist zu viel...

Hartz IV: Wenn das Jobcenter die Miete nicht zahlt

gegen-hartz.de - 13. Oktober 2014 - 23:00
Eine Wohnungskündigung und die Aufforderung zur Herausgabe der Wohnung durch den Vermieter sind rechtswidrig, wenn der Grund ausbleibende Mietzahlungen durch das Jobcenter sind. Das entschied das Landesgericht Berlin (LG) in seinem Urteil vom 24. Juli 2014 (Aktenzeichen: LG_B 67 S 94/14)...

Wieder ein Fall von menschenverachtendem Umgang

Gegenwind - 13. Oktober 2014 - 10:00

Am Montag voriger Woche zur Sprechstunde kontaktierte uns eine Frau, die mit den Nerven so ziemlich am Ende war. So wie sie die ganze Situation schilderte, war ihre „Vermittlerin“ in der Arbeitslosenverfolgungsbehörde Zwickau in nicht unerheblichem Maße an dem ganzen Dilemma Schuld.

Unfreundliche, herabwürdigende Behandlung, barsche und schnippige Antworten und eine totale Missachtung der eigenen Situation und Wünsche haben ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Spontan fiel mir da eigentlich nur Frau Geier ein, doch das verneinte sie. Offenbar ist der Umgang mit Hartz IV-Geschädigten als Untermenschen doch weiterverbreitet in der Arbeitslosenverfolgungsbehörde.

Sie hofft eigentlich auf eine schnelle psychologische Hilfe, doch die medizinische Situation im Fachgebiet Psychologie und Psychiatrie ist im Zwickauer Land gelinde gesagt katastrophal. Bei Psychologen sind Wartezeiten von einem Jahr und länger keine Seltenheit und einen Psychiater bekommt man auch nicht auf die Schnelle.

#Satire an# Ein Lichtblick bleibt. Geht die Behandlung so weiter, kann es schnell zu einem akuten Fall führen, der selbstverständlich sofort in einer Klinik behandelt wird. #Satire aus#

Die Schilderung der Frau und wie sie den Umgang mit ihr beschrieb, möchte ich hier nicht detailliert wiedergeben, aber sie hat an Gegenwind eine Mail geschickt, die ich anschließend wiedergebe.

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 05.08.2014 hatte ich einen Termin bei meiner Arbeitsvermittlerin Frau Klapper. Die Einladung zum Termin hatte ich mit und wollte von der AV (Arbeitsvermittlerin) mit ihrer Unterschrift bestätigen lassen das ich zum genannten Termin da war. Sie fragte mich was das soll, sie würde mir das nicht unterschreiben, da sie den Gesprächsverlauf dokumentieren müsse.

Sie eröffnete das Gespräch mit den Worten “Sie sind aber oft krank”. Daraufhin sagte ich, dass ich eine chronische Krankheit habe. Anschließend fragte sie nach persönlichen Daten wie Adresse, Telefonnummer und dergleichen. Dann lenkte sie das Gespräch auf meinen Ehemann um Informationen über ihn zu erhalten. Dazu hab ich keinerlei Angaben gemacht, da mein Ehemann EU-Rentner ist und keinerlei Leistungen vom Jobcenter erhält. Als ich die gewünschten Angaben verweigerte fragte mich Frau Klapper ob ich auf Krawall gebürstet wäre. Von diesem Moment an war sie sehr ungehalten und dreist. Dann tippte sie auf ihrer Tastatur ohne zu sprechen und schleuderte mir quasi die Eingliederungsvereinbarung auf den Tisch mit den Worten ich müsse dies unterschreiben und ich komme nicht eher aus dieser Vereinbarung bevor ich ihr einen versicherungspflichtigen Job vorweisen kann. In jedem Satz hat sie mir gedroht. Einen Nebenjob dürfte ich mir nicht suchen da dieser sittenwidrig wäre und sie dagegen vorgehen werde wenn ich einen Nebenjob machen würde (gedroht mit Sanktionen).

Ich sagte Frau Klapper das ich aus gesundheitlichen Gründen nicht jede Tätigkeit ausüben könne da gab sie mir zur Antwort ” wenn sie nicht arbeiten können dann beantragen sie doch Rente”.

Ich durfte ein Schuljahr eine AGH als Schulweghelfer machen und habe auch vorher 13 Jahre immer Nebenjobs ausgeübt und Frau Klapper stellt mich dar als hätte ich nie gearbeitet.

Mit der Eingiederungsvereinbarung war ich nicht einverstanden, aber da sie nur gedroht hat hab ich die Vereinbarung aus Angst und Verzweiflung unterschrieben weil ich dachte das sie mich sofort sanktioniert.

Ich bin seit 8 Wochen krankgeschrieben und kann der Vereinbarung vorläufig nicht nachkommen, da ich mich erst mal um meinen Gesundheitszustand kümmern muss und habe eine Kur beantragt.
Mit freundlichen Grüßen
eine Betroffene

Drohen, Einschüchtern und Erpressen, weiter haben viele Arbeitslosenverfolger nichts im Kopf. Empathie, Mitgefühl und Verständnis für Andere und dessen Situation scheinen Fremdworte zu sein. Betrachtet man sich die Aussagen genau, dreht es sich hier auch um Straftaten. Einige Aussagen sind einfach rechtswidrig, wie z.B. die Sache mit dem Nebenjob. Dieser Tage hat ein Anwalt im RBB gesagt, dass die JC nahe an einer kriminellen Vereinigung sind. Das möchte ich stark bezweifeln. Sie sind mindestens schon einen Schritt weiter.

Hier beweist sich aber wieder die einfache Regel: Beistand mitnehmen!
Mit Beistand hätte Frau Klapper ihren Charakter nicht in dieser Art und Weise zur Schau gestellt und wenn, dann hätte es sicher Anzeigen gehagelt.
Verantwortlich für diese psychische Körperverletzung ist und bleibt aber die Leiterin dieser Anstalt, Frau Mathilde Schulze Middig.

Wer solchen oder ähnlichen Umgang am eigenen Leib erfahren hat, oder andere unglaubliche Dinge schildern kann, der kann uns ruhig schreiben. Wir veröffentlichen dann diese Geschichten. Es muss auch nicht unbedingt in Zwickau passiert sein, auch bundesweite Zuschriften sind willkommen. Es wird Zeit, dass dieser sozialfaschistische Umgang mit Menschen an Einzelbeispielen dokumentiert wird und in die Öffentlichkeit getragen wird.
Betroffene bleiben selbstverständlich anonym.

A. Pianski

PS: All denjenigen, die sich über die Arbeitsagentur eingeloggt haben, wünsche ich nachdenkliches Lesevergnügen.

Der Beitrag Wieder ein Fall von menschenverachtendem Umgang erschien zuerst auf Gegenwind e.V..

Für Hartz IV Arbeiten lassen

gegen-hartz.de - 12. Oktober 2014 - 23:00
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will am 5. November ein neues Konzept zur Bekämpfung von "Langzeitarbeitslosigkeit" im Bundestag vorstellen. Unter anderem sollen Hartz IV Bezieher künftig für Sozialleistungen arbeiten...

Hartz IV: Sanktionsandrohung gegen Schüler

gegen-hartz.de - 11. Oktober 2014 - 23:00
Dann kommt das Jobcenter Oberspreewald-Lausitz (OSL) und verlangt, unter Androhung von Sanktionen, von schulpflichtigen Kindern Bewerbungen auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, im Umkreis von 50 km um den elterlichen Wohnsitz. Und weil Kinder oftmals noch unkritischer..