Der kürzlich stattgefundene Security-Zugriff auf einen mittellosen Vater wurde am 15. Mai 2012 von über 20 "Besuchern" und knapp 100 wartenden Erwerbslosen thematisiert. Und zwar am Ort des Geschehens. Im Jobcenter Köln-Kalk.
Bei der Landtagswahl 2010 in NRW war das Ergebnis denkbar knapp über der 5-Prozent-Marke. Die Linke – als bekennende Anti-Hartz-Partei – zog mit 11 Abgeordneten in den Landtag ein. Das Ergebnis in 2012 heißt vorläufig 2,5 Prozent und bedeutet nicht nur das Scheitern im Landtag, sondern einen Stimmenverlust von immerhin über 50 Prozent bzw. Vertrauensverlust bei mehr als 200.000 Menschen.
Jammert nicht. Kommt kämpfen!
Weg mit Hartz IV! Für eine solidarische und gerechte Gesellschaft!
Der Fachreferent für Sozialrecht Harald Thomé weist darauf hin, dass es in Erwartung eines Urteils des Bundessozialgerichts (BSG) in NRW dringend geboten ist, Überprüfungsanträge zu stellen, wenn das Jobcenter die Kosten der Unterkunft (KdU) gekürzt hat.
Am 3. Mai 2012 kam es zu einem körperlichen Übergriff dreier Security-Mitarbeiter gegenüber eines sogenannten "Kunden" des Jobcenters Köln-Kalk. Wieder musste die Polizei eingreifen. Der Vorfall blieb nicht unbeobachtet.
KEAs werden mehr und das personelle Wachstum repräsentierte sich am 1. Mai auf dem Kölner Heumarkt auch in der Größe des belegten Stellplatzes.
Auch in diesem Jahr sind Die KEAs am 1. Mai auf dem Kölner Heumarkt anzutreffen. Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr. Wir werden nicht zu übersehen sein.