Kölner Erwerbslosen-Anzeiger  RSS-Icon

Onlineausgabe

Kalle – Ein Kommentar

"Ich habe meine Wohnung verloren, aber ich habe unheimlich viel hinzu gewonnen." Das waren Kalles Worte zum Abschluss der Demonstration, die heute von seiner nun ehemaligen Wohnung zum Bahnhofsvorplatz in Köln marschierte. Die Zwangsräumung wurde vollzogen.

Alle für Kalle! Am 16. April wieder auf der Straße

Am Mittwoch, 16. April 2014, soll wieder ein Versuch unternommen werden, Kalles Wohnung zwangszuräumen. Für uns heißt das, wieder zu versuchen, die Räumung zu verhindern. Das letzte Mal beeindruckte die Entschlossenheit der solidarischen Menschen auf der Straße. Wenn uns das noch mal und noch mal gelingt ...

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Die KEAs zu Besuch beim "Kundenreaktionsmanagement"

Das "Kundenreaktionsmanagement" (Neusprech für Beschwerdestelle) des Kölner Jobcenters in der Pohligstraße bekam am Freitag, 21. März 2014, Besuch von 10 KEAs. Diese platzten unverhofft in den Umzug der Büros. Eine Mitarbeiterin stellte sich trotzdem unserem Anliegen.

Wir sehen uns auf der Straße

Transpi: Kalle muss bleiben

Am 20. Februar 2014 soll Kalle aus seiner Wohnung zwangsgeräumt werden. Eine für Köln ungewöhnlich breite Mobilisierung versucht das mit einer Blockade vor dem Haus Fontanestr. 5, morgens um 7:00 Uhr, zu verhindern. Fernsehen, Presse und Polizei werden da sein. Die KEAs auch.

Massenbegleitung im Jobcenter Köln gegen Sanktionen, Verfassungsbruch und staatliche Willkür

Das erste, was man bei den KEAs lernt, ist die Überwindung seiner Angst vor dem Jobcenter. Die braucht man nicht. Erst recht nicht, wenn KEAs sich im Schwarm begleiten. Zum Beispiel am 31. Januar 2014 im Jobcenter Köln-Nippes.

Ein Bericht von Hansi Hirsch.

Jobcenter Köln-Porz – Vorsprache ohne Ausweis ist jetzt möglich

Während einer Aktion am 2. Januar 2014 im Jobcenter Porz thematisierten Die KEAs die dortige Beschilderung, die eine Vorsprache "ohne gültige Ausweispapiere" untersagen wollte. Daraufhin sagte der Standortleiter zu, diesen rechtlich unzulässigen Zustand zu ändern. Es ist soweit, die Beschilderung wurde ersatzlos entfernt.

H&M-Filiale mit Trauer und Protest konfrontiert

H&M
Bild: Allgemeines Syndikat FAU Köln

Am Samstag, 18. Januar 2014, beteiligten sich ca. 30 Exil-Kambodschaner und nochmal so viele "übliche Pappenheimer" - wie es ein üblicher Bulle durch den Funk gab - an einer Blockade von H&M in der Kölner Schildergasse. KEAs waren auch dabei.

Kölner Stadt-Anzeiger zum Aktionswochenende

Eine erste Berichterstattung vom dreitägigen Aktionswochenende "Wohnraum für alle", an dem sich über 100 engagierte Menschen beteiligten, übernehmen wir kommentarlos vom Kölner Stadt-Anzeiger:

Polizei verhindert Besetzung